Neues aus der Diakonie (Termine und Aktuelles)


Weihnachtstüten-Aktion 2017

10 Jahre „ein Weihnachtsessen für alle“ - 15 Jahre Velberter Tafel! Gemeinsam mit Ihnen für bedürftige Menschen in unserer Stadt.
In diesem Jahr findet zum zehnten Mal die Aktion  „Ein Weihnachtsessen für alle“ der Tafel Niederberg statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen mitzumachen um den Menschen in unserer Stadt, denen es nicht so gut geht, schöne Weihnachten zu bescheren. Packen Sie ein Päckchen mit einem festlichen Essen für eine alleinstehende Person, für ein Ehepaar oder eine Familie! Jedes Päckchen ist eine große Bescherung. 

Alle weiteren Informationen für Annahme und Abgabe der Tüten finden Sie im angehängten Bild, als PDF oder auf Facebook.


Einladung zum Gespräch und Austausch

Am 02.06.2017 haben sich Angehörige, Freunde, Nachbarn, Kooperationspartner, gemeinsam mit der Bergischen Diakonie von den drei gewaltsam getöteten Bewohnern des Sozialtherapeutischen Wohnheims Straßburger Straße in einem Trauer- und Gedenkgottesdienst, in der Wuppertaler Thomaskirche, verabschiedet.

Wir wissen, dass dieses schreckliche Ereignis viele, auch sehr persönliche Fragen und Ängste auslöst. Und wir wissen, dass es für uns und alle Betroffenen nur schwer möglich ist, das Geschehene zu verarbeiten und den Blick auf das zu richten, was hilft.

Um Angehörigen, Freunden, Nachbarn und Mitarbeitenden unserer Kooperationspartner Raum für persönlichen Fragen und Anliegen zu schaffen laden wir zu einem gemeinsamen Austausch ein. Hier besteht die Möglichkeit, das persönliche Erleben mit uns und anderen Betroffenen zu teilen. 

Wir laden ein: 

Mittwoch, den 21.06.2017, 15:30-17:30 Uhr                        
Gemeindesaal der Evangelischen Thomaskirche,
Opphofer Str. 60 in Wuppertal

Zur Planung des Gespräches benötigen wir die persönliche Anmeldung unter:
Telefonisch: 0202 2729-0 oder per Mail: renate.zanjani@bergische-diakonie.de

Wir freuen uns, wenn Sie dieses Angebot über Ihr Netzwerk an mögliche Interessenten kommunizieren und danken für Ihre Mühe.

Download als PDF: KLICK


Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. Psalm 34, 19 

Schockiert und traurig nehmen wir als Bergische Diakonie Abschied von den Bewohnern unseres Sozialtherapeutischen Wohnheims in der Straßburger Str.

Andreas Hadler, 63 Jahre
Boris Lisowsky, 38 Jahre
Thomas Ruppelt, 52 Jahre

Am 24. Mai 2017 wurden sie Opfer einer Gewalttat, die uns alle an unsere Grenzen führt.

Wir erinnern uns an drei Menschen, die auf ihren Lebenswegen viel zu kämpfen hatten. In unserer Erinnerung halten wir die Bilder fest, die uns mit ihnen verbinden. Jeder einzelne bleibt für uns ein unverwechselbarer und wertvoller Mensch, den wir vermissen.

In unseren Gedanken sind wir bei ihren Angehörigen und Freunden und bei allen, die die tragischen Umstände ihres Todes miterleben mussten. Wir sind dankbar für die vielfältige Unterstützung von Polizei, Feuerwehr, Stadt Wuppertal und Kooperationspartnern.

In einer Gedenk- und Trauerfeier für die drei Verstorbenen am Freitag, dem 02. Juni 2017 um 13.00 Uhr wollen wir unseren Gedanken und Gefühlen Raum geben.

Wir laden dazu ein in die Evangelische Thomaskirche, Opphofer Str. 60 in Wuppertal, in deren Bezirk die Verstorbenen gelebt haben. Download als PDF: KLICK


Pressemeldung der Bergischen Diakonie vom 26.05.2017

Am Abend des 24. Mai ist es in einem sozialtherapeutischen Wohnheim der Bergischen Diakonie in Wuppertal zu einem Gewaltverbrechen gekommen. Im Wohnheim in der Straßburger Straße wurden drei Bewohner im Alter von 38, 52, 63 Jahren unter noch ungeklärten Umständen von einem Mitbewohner getötet. Der Tatverdächtige ist von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Zu seiner Person werden aufgrund der aktuellen Ermittlungen keine Angaben gemacht.

Vorstand und Mitarbeiter der Bergischen Diakonie sind schockiert und betroffen über diese schreckliche Tat. Alle verantwortlichen Führungskräfte waren unmittelbar vor Ort und haben die Koordination und die notwendigen Entscheidungen unterstützt.

Das sozialtherapeutische Wohnheim Straßburger Straße ist eine Wohneinrichtung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Krankheitsbildern. Im Haus leben bis zu 24 Bewohnerinnen und Bewohner mit einer fachlichen Betreuung im Schichtdienst. Das Team umfasst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den entsprechenden fachlichen Qualifikationen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden in der Nacht zur ersten Notversorgung mit dem Bus in unser Zentrum für Pflege und Betreuung, Ernststraße 34 in Wuppertal gebracht. Dort fand eine erste Aufnahme, persönliche Versorgung, seelsorgerliche Betreuung und Gewährleistung der persönlichen Bedürfnisse statt. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden mit Essen und Getränken versorgt und konnten, soweit möglich, zur Ruhe kommen und schlafen.

Am Donnerstagvormittag konnten sie gemeinsam in Wuppertal untergebracht werden. Diese gemeinschaftliche Unterbringung war insbesondere durch die persönliche, hoch professionell organisierte Unterstützung von Verantwortlichen der Stadt Wuppertal, dem Ressort Soziales, der Feuerwehr und Notfallseelsorge sehr schnell möglich. Für diese gute Kommunikation und Kooperation sind wir sehr dankbar. Die Bewohnerinnen und Bewohner können nun bis zur weiteren Klärung der Situation an einem geschützten Ort bleiben. Dies wird Ihnen in der ersten schweren Zeit sehr helfen.

Aktuell steht die intensive Versorgung, psychologische Betreuung und seelsorgerliche Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch der unmittelbar beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vordergrund. Der Schock und die Trauer um die getöteten Bewohner sitzen tief. Es Bedarf Zeit und Raum für die persönliche und gemeinschaftliche Aufarbeitung.

Ein Krisenstab aus Vorstand, Bereichsleitung, Zentraler Unternehmenskommunikation und psychologischem Dienst koordiniert die weitere Bearbeitung dieses schrecklichen Geschehens. Die beiden Vorstandsmitglieder Pfarrer Jörg Hohlweger und Gerhard Schönberg, sowie die Bereichsleiterin Diane Kollenberg-Ewald, bedanken sich ausdrücklich für den hoch professionellen, engagierten, kollegialen und sensiblen Einsatz aller beteiligten Mitarbeitenden.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Renate Zanjani, Zentrale Unternehmenskommunikation
BDB Bergische Diakonie Betriebsgesellschaft gGmbH, Otto-Ohl-Weg 10, 42489 Wülfrath
Telefon (0202) 2729-603, Mobil: (0163) 4 777 500, Mail: renate.zanjani@bergische-diakonie.de

Wülfrath, den 26.05.2017
Renate Zanjani
Zentrale Unternehmenskommunikation
Bergische Diakonie

Pressemeldung: Download


Alles an einem Ort

Die Sozialen Dienste Niederberg sind von der Noldestraße 5 in das  „Velberter Stadthaus“, Oststraße 38, 42551 Velbert umgezogen. 

Die Beratungsstelle für Wohnungslose (Rheinlandstraße 8), die Velberter Tafel für Niederberg und der Betreuungs- und Vormundschaftsverein der Bergischen Diakonie Aprath e.V. (Noldestraße 7) sowie das Ambulant Betreute Wohnen Velbert für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen/Suchterkrankungen (Poststraße 26) sind ebenfalls in diesem neuen Standort integriert.  

Mit der Zusammenlegung der Fachdienste an einem zentralen Ort erfolgt ein weiterer Schritt die Hilfsangebote für Bürgerinnen und Bürger aus einer Hand anzubieten. Das neue  Beratungszentrum bietet seine Angebote auf 2 Etagen im neuen „Stadthaus Velbert“ an.

       Bergische Diakonie
       BDB Bergische Diakonie Betriebsgesellschaft gGmbH
       Soziale Dienste Niederberg
       Oststraße 38
       42551 Velbert

       In der Übergangsphase können allgemeine Anfragen an folgende
       Mailadresse  gesendet werden: info@bergische-diakonie.de 

       Nach der Umstellung sind die persönlichen Ansprechpartner wie gewohnt
       unter der personalisierten Mailadresse zu erreichen: vorname.name@bergische-diakonie.de 

       Mails an die Adresse …….@diakonie-niederberg.de werden nicht weitergeleitet. 

Mit dem Umzug haben sich die Telefonnummern der Fachdienste geändert:

  • Wohnungslosenhilfe (Beratung und Betreutes Wohnen): 02051 2595-272
  • Fachstelle Sucht: 02051 2595-212
  • Schuldnerberatung: 02051 2595-232
  • Jugend und Familie, Kinder, Bildung und Schule: 02051 2595-252
  • Velberter Tafel für Niederberg: 02051 2595-191
  • Betreuungsverein der Bergischen Diakonie Aprath e.V.: 02051 2595-132
  • Ambuant Betreutes Wohnen Velbert (ab April 2017): 02051 2595-181

Wir bitten um Verständnis, wenn während der Umzugsphase nicht alle Ansprechpartner/-innen in der gewohnten Art und Weise zu erreichen sind.


16.12.2016: Gefälschte Rechnungen
Aktuell erhalten deutschlandweit Internetnutzer/innen Rechnungen per E-Mail mit unserem Absender:
"Bergische Diakonie Aprath"
! Es handelt sich hierbei um gefälschte Rechnungen mit betrügerischer Absicht.

Bitte lesen Sie dazu unsere Aktuelle Information durch: KLICK

Diakonie Magazin - Armut

Wissenschaftler und Politiker sind sich einig: Eine Welt ohne Armut und Hunger wäre möglich, es ist genug für alle da. Doch in der Umsetzung liegt das Problem: Wie kommt man zu einer gerechten Verteilung? Wie kann Armutsbekämpfung sinnvoll gelingen? Und was bedeutet es überhaupt, arm zu sein?
Hier geht es zum Magazin: KLICK

Wohlfahrtsverbände: Langzeitarbeitslosigkeit zurückdrängen

Kerstin Griese hat sich mit der Liga der Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann getroffen. „Wir haben schon immer einen sehr guten Kontakt, als Vorsitzende des Bundestagssozialausschusses möchte ich dies beibehalten“, kündigte die Abgeordnete  an, Ansprechpartnerin für die vor Ort  bestehenden Probleme zu bleiben. Werner Starke, Sprecher der Liga, freute sich über dieses Angebot.
Die vollständige Presseerklärung finden Sie hier: KLICK

Wohlfahrtsverbände: Presseerklärung

Langzeitarbeitslose anstellen – nicht abstellen
Die Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann informieren zum Thema Langzeitarbeitslosigkeit
Die vollständige Presseerklärung finden Sie hier: KLICK